Winter-Gärten

Die Winter-Gärten in der Via Ludovico Winter tragen den Namen des deutschen Landschaftsgestalters, der Bordighera im Jahr 1875 zu einem bedeutenden internationalen botanischen Zentrum machte.

Hier akklimatisierte und kultivierte Ludwig Winter zahlreiche exotische Pflanzenarten, insbesondere Palmen aus verschiedenen Teilen der Welt, und experimentierte mit Anbau- und Hybridisierungsmethoden, die dazu beitrugen, die Stadt zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert berühmt zu machen.

Der Garten, der zugleich als botanische Baumschule angelegt wurde, beherbergte mehr als sechzig Palmenarten sowie Agaven, Ficusbäume und andere seltene Pflanzen in einer Landschaft, die Forscher, Reisende und Botanikliebhaber anzog.

Nach einer langen Phase des Verfalls wurden die Winter-Gärten restauriert und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit erhielt die Stadt einen ihrer bedeutendsten Orte zurück, der mit ihrer Geschichte der Landschaftsgestaltung und botanischen Akklimatisation verbunden ist.

Heute bewahrt der Garten eine üppige und monumentale Vegetation und bietet einen Weg durch Natur, Erinnerung und Atmosphären, die die internationale Ausrichtung Bordigheras widerspiegeln.